Wasser für die Schule in Babak / Senegal – Grundlage für Bildung und Ernährung

Mit der vierten Auflage des Projekts „ÜberWasser“ haben 13 Clubs aus der Region die Themen „Wasser für Afrika“ und „Wasser in der Region“ weitergeführt. Gemeinsam mit dem Verein „Hilfe für Senegal“ aus Lüdinghausen (www.hilfe-fuer-senegal.de) wurde der Bau eines Brunnens und eines Schulgartens in Babak realisiert. Durch den Anbau von Obst und Gemüse kann langfristig die Ernährung der Schülerinnen und Schüler verbessert und das Know How der Gartenbewirtschaftung und gesunder Ernährung weiter vermittelt werden. Die Arbeitsbedingungen der dortigen Frauen, die häufig die mühselige und zeitintensive Aufgabe des Wasserholens erfüllen, sind mit dem Zugang zu fließendem Wasser wesentlich verändert worden. Am 4. Mai 2019 stellten die Soroptimistinnen gemeinsam mit dem Verein „Hilfe für Senegal“ und dem Botschafter der BRD in Senegal, Herrn Röcken die Ergebnisse des Projektes vor, gaben einen Einblick in die Situation vor Ort, erörterten die Aussichten und den Sinn des Projektes. Dazu erschien in den Westfälischen Nachrichten am 14.05.2019 ein Artikel.

Teilnehmende Clubs: Bocholt, Borken/Westfalen, Coesfeld, Dülmen, Emsdetten-Greven-Saerbeck, Meppen/Lingen, Münster, Münster-Mauritz, Münsterland-Süd/Nordkirchen, Münsterland-West, Osnabrück, Recklinghausen, Reken-Dorsten

EUROPAWAHL AM 26.MAI

Soroptimist International Deutschland wirbt für Europawahl

Serviceorganisation macht mit bundesweiten Aktionen auf die Bedeutung des Wahlrechts für Frauen aufmerksam – Wahlen weitere Chance, die Gleichstellung der Frau voranzutreiben – Kampagne wurde gemeinsam auf Europaebene entwickelt

Mit einer bundesweiten Kampagne macht Soroptimist International Deutschland (SID), eine der größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen, auf die bevorstehenden Europawahlen 2019 aufmerksam. Zahlreiche regionale Clubs von SID werden in den kommenden Wochen mit Postkarten und Plakaten an stark frequentierten Orten in den Innenstädten für eine hohe Wahlbeteiligung werben. Gabriele Zorn, Präsidentin von Soroptimist International Deutschland, erklärt: „Auch 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts haben wir im modernen Europa in Sachen Geschlechtergleichstellung noch einen großen Nachholbedarf. Deswegen ist es besonders wichtig, dass möglichst viele Frauen zur Wahl gehen.“ Die Europäische Union sei in den vergangenen Jahrzehnten stets ein starker Motor für die Frauenpolitik in den Mitgliedsländern gewesen, den es nun zu stärken gilt. Gabriele Zorn: „Solidarität, Zusammenhalt und interkulturelle Verständigung sind zutiefst europäische Werte und heute wichtiger denn je. Mit der gemeinsamen Aktion wollen wir auch für die europäische Idee werben.“ „Frauen stellen mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Europa, aber nur rund ein Drittel des Europäischen Parlaments. Das wollen wir ändern!“

Entwickelt wurde die Kampagne in Kooperation mit den europäischen Schwesterorganisationen von Soroptimist International, die Umsetzung erfolgt in vielen Ländern parallel. Ausdrücklich betont Soroptimist International Deutschland, keine Wahlempfehlung zu geben.

equal pay day

Stellungnahme von Gabriele Zorn, Präsidentin Soroptimist International Deutschland


Gleichberechtigung und Lohngleichheit? Weiterhin eine Illusion!
Am heutigen 18. März „feiern“ wir den „Equal Pay Day“ (EPD) – ein Tag, den wir feiern müssen. Denn wahrlich würden wir auf diesen wenig erfreulichen Tag lieber verzichten. Er markiert nämlich den Zeitpunkt, ab dem Frauen in Deutschland statistisch gesehen Geld für ihre geleistete Arbeit verdienen. An den bisherigen 77 Tagen des Jahres 2019 wurden – so die Statistik – lediglich Männer entlohnt. „equal pay day“ weiterlesen

Anfeuern um zu helfen

Nur zweimal im Jahr gibt es die Gelegenheit das speziell hergestellte Wortlicht des Clubs Si-Münsterland-Süd zu bekommen. Beim Open-Air-Schlosskonzert  in Nordkirchen und auf dem Weihnachtsmarkt in Cappenberg. Seit diese Aktion im Sommer 2014 gestartet wurde, konnten weit über 5000 Kerzen verkauft werden.

In dieser Kerze verbirgt sich ein Gedicht, das erst beim Anzünden lesbar wird. Es wurde von Frantz Wittkamp eigens für diesen Zweck
gereimt. Mit dem Erlös werden soziale Projekte, unter anderem das Friedensdorf Oberhausen (www.friedensdorf.de), unterstützt.

 

 

 

Jubiläum der „besten Schwestern“

Frantz Wittkamp setzte einen humorvollen und gewohnt sprachwitzigen Schlußpunkt mit seiner Rede am Ende einer abwechslungsreichen Feier anläßlich des 30 jährigen Jubiläums des Soroptimist Club Münsterland Süd Nordkirchen. Aus „Sorores optimae“ (Beste Schwestern) leitet sich der zugegebenermaßen sperrige Name des Clubs aus 37 berufstätigen Frauen ab. Wittkamp schätzte sich glücklich, nachdem er unter seiner leiblichen Schwester wohl sehr gelitten haben musste, dass sein Wunsch nach einer „besseren Schwester“ in Erfüllung ging, indem die Clubschwester Annette Wittkamp-Fröhling zu seiner Wegbegleiterin wurde.

Die Präsidentin Gabriele Weischer begrüßte 80 Gäste, einige davon aus befreundeten Soroptimist-Clubs und anderen Service-Clubs der Region. Da der Club Teil der internationalen Organisation „Soroptist International“ (kurz SI) ist, war sogar eine Schwester aus Norwegen sowie die Präsidentin SI Deutschlands, Barbara Kohl, angereist. Kurzweilig wurde der festliche Abend nicht nur durch die Moderation von Eva Voß-Reckmann und die musikalische Darbietung der beiden Musikerinnen Annika van Dyck (Gesang) und Larissa Neufeld (Klavier) sondern auch durch eine amerikanische Verteigerung von drei ganz außergewöhnlichen Aktionen, die zeigten, welch Potential in diesem Club steckt. Eine persönliche Führung durch die Henry Moore Austellung in Münster mit der Kunsthistorikerin Jutta Thamer, ein Goldschmiedekurs mit Goldschmiedin Mechthild Raring sowie ein Erste-Hilfe Kurs für Hunde mit Tierärztin Bernadette Hartmann brachten in wenigen Minuten über 900 € in die Körbchen mit Frosch. Ein stolzer Betrag, der direkt in die sozialen Projekte investiert werden kann, die der Club seit Jahren unterstützt – das internationale Friedensdorf in Oberhausen, die Kinderschutzambulanz in der Kinderklinik Datteln und die Flüchtlingshilfe des SKF Lüdinghausen.